Neues von Samu

Als erstes die Gesundheit:
Die Tierärztin sieht die erste Priorität darin, die Hauterkrankung und die damit einhergehenden Entzündungen in den Griff zu bekommen. Konkret bedeutet das: das hypoallergene Futter weiter geben, keine zusätzlichen Leckerchen und die Antibiotikabehandlung wie geplant durchführen.
Danach sollen die Blutwerte wieder gecheckt werden. Samu bekommt jetzt eine Kur gegen Parasiten, die in vier Wochen noch mal wiederholt werden soll.
Samus Ohren werden schon besser und auch die Haut ist auf einem guten Weg: Die Antibiotika scheinen anzuschlagen. Seit einem Bad mit Aloe Vera, riecht sein Fell deutlich besser und die entzündeten Stellen sehen besser aus.
Am Donnerstag ist der nächste Kontrolltermin in der Praxis.
Als zweites die Situation mit dem Ersthund der Pflegefamilie und Samus Entwicklung:
Die Pflegefamilie hat sich direkt im Anschluss an die Konfliktsituation der beiden Rüden bei einer Trainerin vor Ort Unterstützung gesucht.
Leider schätzt die Trainerin die Situation als schwierig ein: Die Aggression und die Ressourcenverteidigung des 11jährigen Rüden der Pflegefamilie werden aufgrund seiner Vorgeschichte als Alleingänger auf den Strassen in Rumänien wahrscheinlich nicht besser werden. Sie hat mit der Familie schon vor einiger Zeit gearbeitet und kennt den vorhandenen Hund daher gut.
Aktuell hat die Pflegefamilie die Lage gut im Griff und kann für die beiden Rüden ein Management betreiben, damit nichts eskaliert. Das ist aber keine Lösung auf Dauer.
Samu bleibt trotzdem bei allem total entspannt: Er spielt begeistert Hol- und Bringspiele, geht sehr gut und freudig an der Leine und kuschelt unheimlich gerne. Er jammert nachts gar nicht mehr, sondern schläft ganz ruhig. Tagsüber kann es schon mal vorkommen, dass er kurz jault, aber dann will er meist, dass jemand die Terrassentür öffnet oder dass jemand kurz nach ihm schaut. Seine Trauer bzw. die Verlustängste scheinen sich durch die Sicherheit und die Ruhe, die ihm seine Pflegefamilie geben, gelegt zu haben.
Sein Pflegeherrchen beschreibt, dass er Samu schon sehr lieb gewonnen hat und dass Samu genau das ist, was er sich von einem Berner wünschen würde: freundlich, lernfreudig, treu, kuschelig und gechillt. Aber er möchte auch das Beste für Samu und für seinen eigenen Hund und das ist in der Situation so nicht gegeben.
Darum suchen wir jetzt nach einer Familie, bei der Samu auf Dauer glücklich werden kann.
Und hier kommen noch mehr Bilder von Samu:
Beim Kuscheln mit seinem Pflegeherrchen - Samu der große Schoßhund:


Samu der entspannte Genießer - egal ob drinnen oder draußen:




Und Samu spielt sehr gerne:


